Brautkleid

Um das Brautkleid ranken sich Aberglaube, Hochzeitsbräuche und Hochzeitsrituale.

Weiß ist DIE Farbe des Hochzeitskleides

Das Brautkleid ist erst seit  Anfang des 19. Jahrhunderts weiß, die Farbe der Reinheit und Unschuld. Bis dahin war schwarz die prägende Farbe. Es soll Unglück bringen, wenn das Hochzeitskleid zu früh fertig ist. Nach alter Sitte soll noch bis zum Hochzeitstag daran gearbeitet werden.

Knöpfe am Brautkleid

Eine alte Sage sagt, dass die Braut noch so viele Jahre lebt, wie Knöpfe an ihrem Hochzeitskleid angenäht sind. Also suchen sich sich möglichst ein Brautkleid mit vielen Knöpfen – ein bisschen mogeln schadet nie…

Später Blick der Braut in den Spiegel

Die Braut sollte keinesfalls zu früh in den Spiegel schauen. Erst wenn alles perfekt sitzt, ist der Blick in den Spiegel erlaubt. Denn zu früh „geguckt“ bringt Unglück.

Brautkleid nicht selbst nähen

Hier gibt es einen Trick: Wenn Sie das Kleid in einem Geschäft gekauft haben, können Sie einen Teil davon abnehmen (z.B. ein Röschen, eine Schleife oder ein anderes kleines Accessoire) und erst am Morgen der Hochzeit wieder annähen lassen. Denn: ein alter Aberglaube sagt, dass jeder Stich, den die Braut selbst anbringt, Tränen bringt.

Brautkleid darf der Bräutigam nicht vor der Hochzeit sehen

Der Bräutigam soll das Brautkleid erst bei der Trauung sehen, andernfalls steht die Ehe unter keinem guten Stern. Auf Nummer Sicher geht die Braut, wenn sie sich erst im Spiegel ansieht, wenn alles perfekt sitzt.

Glücksgroschen im Brautkleid

Sie können auch kurz vor der Abfahrt zur Kirche einen Glücksgroschen (heute der Glückscent) in den Saum einnähen.

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