Bloch oder Blochziehen

Während in Tirol (A) und der Schweiz das Blochziehen traditionell zu den Faschings- oder Fasnachtsbräuchen zählt, hat das oder der Bloch im burgenländischen Brauchtum eine andere Bedeutung.

Sollte es in einer Ortschaft während der Faschingszeit zu keiner Hochzeit kommen, dann holen sich die ledigen Männer eine „Waldbraut“. Das ist ein hoher Fichtenstamm, der die „Braut“ symbolisiert. Diese wird festlich geschmückt in einem Umzug durch das Dorf transportiert, der „Bräutigam“ muss sie sich dann „ertanzen“. Vor der Hochzeitsnacht wird die Braut verkauft, d.h. unter den Anwesenden versteigert.

Kommentar verfassen